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Zug-, Rast- und Brutvögel im und außerhalb des NSG "Bottsand"

 

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Runhild Behrend und Vistar Knud Andresen beobachten Limikolen im Bottsander "Bodden" mit einem Spektiv:

 

 

 

 

   
<Vogelfotos: Lothar Sielmann, Lütjenburg>
Texte aus: "Steinbachs Großer Vogelführer" 2006  und "Pareys Vogelbuch" 1996
     

Alpenstrandläufer
Nach der Brutzeit (VI/VII-X) versammeln sich mehrere 100.000 A. im Wattenmeer, um zu mausern. Im weichen Wattboden oder Schlick stochern sie nach Würmern, Schnecken, Muscheln, Mückenlarven und Krebschen.

 

 

 

   

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Bruchwasserläufer
B. sind Brutvögel der Nadelwald- und Tundrenzone Eurasiens, von Schottland ostwärts bis O-Sibirien.; sie überwintern im südlichen Mittelmeerraum, in Afrika und im südl. Vorderasien.

   

 

 

Dunkler Wasserläufer (im Schlichtkleid)
Der D. W. gehört zu den sog. „Kalendervögeln“, weil sie alljährlich mit großer Verlässlichkeit zur selben Zeit ins Brutgebiet zurückkehren, ungeachtet der aktuellen Witterung.

 

 

 

   
 

Knutt
Brutvögel Gönlands sowie der kanadischen Inseln verbringen den Winter an europäischen Küsten, während sibirische Brutvögel an der Atlantikküste W-Afrikas überwintern.

 

 

   

Pfuhlschnepfe
P. bauen ihre Nester gern in die Nähe der Brutplätze von Falkenraubmöwen, die durch ihr aggressives Verhalten in der Lage sind, Beutegreifer wie Eisfüchse oder Großmöwen in die Flucht zu schlagen.

 

 

 

   
 

Sanderling + Alpenstrandläufer bei der Nahrungsaufnahme.

 

 

   

Sanderling (im Schlichtkleid)
Mit schnellen Schritten läuft der S. an Sandstränden im Rhythmus der heranrollenden Wellen hin und her und pickt angespülte Nahrung, z. B. Insekten, Krebstiere und Muscheln auf.

 
   

 

 

 

Steinwälzer
Um an versteckte Beute, insbesondere Garnelen und andere Krebstiere, zu gelangen, wälzt der S. mithilfe seines Schnabels geschickt Steine, Tang und Treibgut um.

 

 

   

Mittelsäger
Bei der Gruppenbalz der Männchen, die bereits im XII beginnt, ist der „Knicks“ besonders auffällig, wobei das Männchen zuerst den Kopf nach oben reißt und dann Brust und Hals unter Wasser taucht.

 
   

 

 

 

Singschwäne
Seinen Namen verdankt der S. seinen lauten, trompetenden, oft 3- oder 4- silbrigen Rufen. Feinste akustische und optische Unterschiede ermöglichen es den Vögeln, sich untereinander individuell zu erkennen.

   

 

 

Der Höckerschwan, als am Häufigsten vorkommender Vogel aus der Familie der Schwäne, ist als erwachsener Vogel leicht am orange-roten Schnabel mit schwarzem Höcker erkennbar.