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Zug-, Rast- und Brutvögel im und außerhalb des NSG "Bottsand"

<Vogelfotos: Lothar Sielmann, Lütjenburg>

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Texte aus: "Steinbachs Großer Vogelführer" 2006 und "Pareys Vogelbuch" 1996

   

 

Zwergtaucher
Durch seinen lauten, leicht an- und abschwellenden Triller verrät der sehr versteckt lebende Z. seine Anwesenheit. Bis zu 3 Jahresbruten sind nachgewiesen. Dabei kommt es regelmäßig zu sog. Schachtelbruten: Während das Weibchen bereits ein 2. Mal brütet, kümmert sich der Erpel noch um die Jungen der vorherigen Brut.

 

 

 

   

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Pfeifente
Der ganzjährig zu hörende, laute, hohe Pfiff des Erpels „whii-u“ hat der Art ihren Namen gegeben. Er wird mithilfe der Syrinx, dem stimmbildenden Organ der Vögel, erzeugt, das sich am unteren Ende der Luftröhre befindet und bei den Erpeln aller Entenvögel zu einer verknöcherten „Trommel“ erweitert ist.

   

 

 

Brandgänse haben ihre Brutplätze in Kaninchenhöhlen. Im Aufzuchtgebiet bilden sich oft "Kindergärten",
wobei 1 Altvogel bis zu 50 bis 100 Küken führt.

 

 

 

   

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Reiherente
Die Erpel balzen ab Januar intensiv und schwimmen dabei in Gruppen mit empor gerektem Hals und abgespreiztem Schopf.

 

 

   

Spießenten suchen ihre Nahrung wie z. B. Wasserpflanzen, Sämereien, kleine Schnecken, Krebstierchen und Insekten-larven vor allem nachts.

 
   

 

 


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Im Gegensatz zu allen anderen Limikolenarten (Watvögel, Möwen u. Seeschwalben), kann der Säbelschnäbler hervoragend schwimmen und ist daher in der Lage, auch im tiefem Wasser nach Nahrung zu suchen.

 

 

   

Rotschenkel (rückläufig in Bottsand) brüten viele Jahre im selben Gebiet. Ihre Nestreviere verteidigen sie mit lautem
"tüliu tüliu" aufsteigend und abwärts-gleitend.

 

 

 

   

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Mit scharrenden Beinbewegungen dreht das Männchen des Sandregenpfeifers im Kies oder Sand mehrere Nistmulden für das Weibchen zur Auswahl.

 

 

   

Sturmmöwe
Aufgrund ihrer hohen Brutortstreue finden die vorjährigen Brutpartner nach der Rückkehr ins Brutgebiet im Mörz häufig wieder zusammen.

 
   

 

 


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Austernfischer (rückläufig in Bottsand)) mit stumpfen Schnäbeln zertrümmern bevorzugt Muscheln, während Austern-fischer mit meißelartigen Schnäbeln die Muschelschließmuskeln zertrennen, um an das Muschelfleisch zu gelangen.

 

 

   

Bei Brutbeginn der Kibitze sollte die Vegetation nicht höher als 8 cm stehen, damit weder die brütenden Vögel in ihrer Sicht, noch später die nestflüchtenden Küken im Laufen behindert werden.

 

 

 

   

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Die Zwergseeschwalbe (Charakter-vogel der Ostseeküste und stark rück-läufig in Bottsand) ist auf sog. Pionier-standorte angewiesen, die durch eine beginnende Vegetationsentwicklung gekennzeichnet ist und daher immer wieder neu entstehen muß.
(Z. B. nach Hochwasser)

 

 

   

Während des Brutgeschäftes der Küstenseeschwalbe - rückläufig in Bottsand durch Prädatoren wie Marder, Iltis, Fuchs und auch der Silbermöwe -, werden eben diese im Sturzflug ange-griffen und mit Kot bespritzt.

 

 

 

   


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Weil Rauchschwalben (leicht rückläufig in Bottsand) nach der Brutzeit zu Tausenden in Schilfflächen zum Schlafen einfallen und dann nach ihrem Wegzug nicht mehr zu sehen sind, nahm man früher an, sie würden im Gewässerschlamm überwintern.



   

Wiesenpieper (leicht rückläufig in Bottsand) rufen im Hochfliegen "hist". Der dünne Gesang wird im Singflug vorgetragen und ist eintönig klirrend.

 


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